Mono Lake, California / USA

Östlich des Yosemite Parks, bevor man auf die Tioga Rd. (120) zum Tioga Pass fährt, liegt bei Lee Vinning in einem riesigen Talbecken der Mono Lake. Sein Name Mono steht im Zusammenhang mit dem dortigen Verwaltungsbezirk Mono County.

Der See ist ein Leckerbissen für Fotografen. Wem das nicht so vorkommen sollte, war nicht zur rechten Jahreszeit dort - vieleicht auch nicht zur richtigen Tageszeit bei passender Wetterlage oder einfach nicht am richtigen Ort bezüglich des Sonnenstandes.

Wir waren damals 2007 etwa Mitte Mai nachmittags dort, und ich war begeistert. Später habe ich Bilder bei spärlichem Licht gesehen, entweder bei aufgehender oder untergehender Sonne und war noch mehr begeistert. Aber so ist es bei einer Durchreise, wenn man die beste Zeit schon verpasst hat, oder bis zur bestgeeigneten Tageszeit nicht warten mag. Bei einem eventuellen nächsten Mal kann man dann genauer planen und früh genug dem Wettergott seine Wünsche kundtun, damit alles perfekt ist.

Der See ist sehr stark natronhaltig. Der Wasserspiegel schwankt das Jahr über relativ stark. Ein Teil seines zufließenden Wassers wird zur Trinkwasserversorgung für Los Angeles abgezweigt - wodurch dann der Salzgehalt zunimmt.

Bei hohem Wasserstand unter Wasser befindliche, mit weißen Salzkristallen angereichrte Felsen, Büsche oder Gräser, treten bei niedrigem Wasserstand zu Tage und bieten dem Betrachter eine total ungewohnte weiße Geisterwelt.

Mono LakeNahe Lee Vining, California / USA

Blick - durch die WebCam - ins Apgar Village.

Apgar Village ist am südlichen Ende des Lake McDonald gelegen. Man passiert dieses Gebiet, wenn man die Going-To-The-Sun-Road befährt, um die wunderbare Bergwelt des Glacier National Parks zu erkunden. Diese Passstrasse ist in der kalten Jahreszeit nicht befahrbar und deshalb geschlossen.

Das folgende Bild ist genau unter der WabCam stehend, an einem schönen Herbsttag Anfang Oktober, aufgenommen worden. Der Klick hier verlinkt auf eben diese WebCam mit der jeweils aktuellen Sicht.

Brandspuren in den Apgar Mountains, Montana.

Wenn man in den Apgar Mountains die Spuren der vergangenen Brände sieht, erinnert man sich an den Film "Die Feuerspringer von Montana", sofern man ihn gesehen hat und kennt. Man fährt kilometerweit durch ehemalige Wälder, von denen nur noch die Reste wie Bohnenstangen in den Himmel ragen. Aber die Natur ist hier sehr rege: Von unter her drängen Pflanzen nach, die vor den Bränden keine Change gehabt hätten. Hierin erkennt man auch das Gute, das unsere Mutter Natur ist doch sehr einfallsreich.

Bear Meeting im Glacier National Park

Vom Waterton Lake NP kommend, hatten wir die kanadisch / amerikanische Grenze hinter uns gelassen. In Babb verließen wir den Hwy 89 in Richtung Westen um so weit es die Straße mit dem PKW zuließ, die schöne Bergwelt zu erkunden.

Als Tourist hat man seine Wünsche bezüglich dessen, was man erleben und sehen möchte. In Nord Amerika und Kanada möchte man Bären gesehen haben - das wäre dann die Krönung des Unterfangens. Allerdings, Bären sind nicht ungefährlich, das scheinen viele Touristen noch nicht verinnerlicht zu haben. Da einige Unkundige die Tiere sogar füttern, verlieren die Bären die Scheu vor den Menschen und suchen ihre Nähe.

Die Ranger, im Park auch zuständig für die Sicherheit der Besucher, wissen, durch Peilsender die die Tiere am Körper tragen, wo die Bären sich befinden. So erlebten wir auf der Strecke immer wieder, dass Bären immer verjagt wurden, wenn sie sich Gebieten näherten, wo Touristen unterwegs waren. 

Wir befanden uns ungefähr in der Mitte des Lake Sherburn in östlicher Richtung relativ dicht am Ufer, als uns ein Jeep mit einem Ranger am Straßenrand auffiel, der auffallend gelangweilt in die Gegend schaute. Und das ohne Grund? Nicht vorstellbar: Hier lief irgend was ab. Wir fragten uns, wo ist der Bär? 

Wir fuhren langsam, inspizierten links den Waldrand und rechts die Uferböschung und etwas weiter den Strandbereich. Auf einmal entdecken wir den Bär, der sich am Ufer des See  wirklich genüsslich einem Bad hingab. Einige Minuten lang. Dann verließ er das Wasser, trottete in Richtung unserer Strasse, offenbar um sie zu überqueren um links vorne in den Wald zu gelangen. Wir fuhren langsam und nicht zu schnell. Dann auf einmal überquerte er die Straße und trotte seitlich links von uns in den Wald.

Glacier National ParkUns zeigt sich ein freundlicher Bär von "seiner guten Seite" nach einem ergiebigen Bad im Lake Sherburne.

Dort standen wir nun, ganz verblüfft, und warteten, denn das hatte nun doch etwas zu schnell gegangen. 

Dann, plötzlich, direkt neben der Stelle wo er verschwand, tauchte er wieder auf, schaute in unsere Richtung, drehte den Kopf nach links, nach rechts, witterte in der Luft, drehte sich herum, ging, und wurde nicht mehr gesehen. Die Vorstellung dauerte etwa 20 Sekunden - gerade lang genug, die nötigen Bilder zu machen.

Grand Teton National Park

Wenn man den Grand Teton NP vom Norden her erreicht, hat man eine sehr spektakuläre Landschaft, den Yellowstone National Park, hinter sich. Den Yellowstone hat man erlebt, voller Aktivitäten und Besonderheiten - fast überall, wohin man auch schaut. Diese großen, nicht zu übersehenden Merkmale wird man im Grand Teton vermissen. Man muss genauer hinschauen, ja man muss sie fast suchen. Wir haben den Eindruck, dass ein amerikanischer Reiseführer empfehlenswerter ist, als ein deutscher. Der Grand Teton scheint eher eine amerikanische Domäne zu sein und hier sehr beliebt.

Besonders empfehlenswert ist der Mormon Row Historic District. Hier tummeln sich viele Fotografen zu jeder Tageszeit und allen möglichen Wettersituationen, um noch bessere Fotos zu erhaschen, als alle Anderen die bisher dort waren. Desweiteren zeigt der Jenny Lake eine sehenswerte Umgebung mit seiner wunderbaren Bergwelt. Erwähnt sein muss auch Jackson Hole, das wir freitags abends erleben durften, als die Ranchers mit ihren Damen aus der Nachbarschaft ins Städtchen kamen, um die nötigen aber auch luxuriösen Einkäufe zu tätigen. 

Grand Teton NP - Mormon Row Historic DistrictHomestead des Mormon Row Historic Districts bei drohender Wetterlage.

Der Yellowstone Nationalpark

Der Yellowstone ist der älteste Nationalpark der Welt. Er wurde am 1. März 1872 eröffnet und wurde 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

An Tieren ist der Yellowstone sehr artenreich. Allerdings haben es die Tiere im Winter nicht leicht zu überleben. Die Temperaturen können bis unter 40°C sinken und die Schneehöhen sind immens. Im Sommer sind allerdings auch 35°C möglich. In der ersten Jahreshälfte ist das Wetter eher feucht und nass. Spätsommer und Frühherbst haben wir sehr trocken erlebt. 

Das Gebiet ist vulkanisch sehr rege - daher auch die vielen Geysire. Man kann nicht ausschließen dass eines Tages das ganze Gebiet einem Vulkanausbruch zum Opfer fällt und weit über die Grenzen zerstört wird.

Yellowstone - VariationenNordeingang zum Yellowstone bei Gardiner
Yellowstone - VariationenDie Bäume wuchsen in sehr warmen und zu mineralreichen Boden und sind inzwischen abgestorben. Es sieht aus, als würden sie weiße Socken tragen, auch Boby Socks genannt.